Schiefe Nasenscheidewand OP Köln – Symptome und Behandlung

Die Nasenscheidewand, im medizinischen Sprachgebrauch auch als Septum bezeichnet, teilt die linke und die rechte Nasenhöhle voneinander. Sie besteht aus Knochen und aus Knorpel, der sich vornehmlich im vorderen Bereich finden lässt. Die knöchernen Strukturen sind dagegen im hinteren Teil der Nasenscheidewand angesiedelt.

Das Septum liegt genau in der Mitte der Nase und spielt bei der Nasenatmung eine wichtige Rolle. Zudem ist es für die Stabilität des Nasengerüsts verantwortlich.

Eine schiefe Nasenscheidewand, sprich eine Nasenscheidewandverkrümmung, behindert den optimalen Luftfluss in der Nase. Meist ist die Fehlstellung genetisch bedingt, aber auch Unfälle und Verletzungen können sie verursachen. Im Großteil der Fälle führt ein schiefes Septum zu keinerlei Beeinträchtigungen. Manchmal muss aber im Rahmen einer OP die Nasenscheidewand begradigt werden.

Symptome einer schiefen Nasenscheidewand

Patienten, mit einer Nasenscheidewandverkrümmung, leiden meist unter Nasenbluten oder ständig wiederkehrenden Nasennebenhöhlenentzündungen. Oft tritt auch starkes Schnarchen auf, unabhängig vom Geschlecht.

Kommt es zu Entzündungen im Rachen- oder Kehlkopfbereich, so kann dies ebenfalls auf eine Nasenscheidewandverkrümmung darstellen. Gleiches gilt für Schlafstörungen, wiederkehrende Mittelohrentzündungen und Kopfschmerzen. Eine verkrümmte Nasenscheidewand führt unter Umständen zu Problemen bei der Nasenatmung, die sich besonders bei körperlicher Anstrengung zeigen.

Die Ursachen für eine Nasenscheidewandverkrümmung:

genetische Disposition:
eine schiefe Nasenscheidewand ist erblich bedingt

Verletzung:
durch Gewalteinwirkung auf die Nase kommt es zu einer Verkrümmung der Scheidewand

OP zur Begradigung einer schiefen Nasenscheidewand

Eine Operation der schiefen Nasenscheidewand wird sehr schonend durchgeführt. So wird besonders darauf geachtet, Knochen und das Knorpelgewebe nicht zu beschädigen. Mithilfe von modernen Techniken werden überflüssige Strukturen entfernt und die Nasenscheidewand wieder begradigt.

Eine andere Möglichkeit ist es, die verkrümmten Bereiche der Nase zu entnehmen und anschließend gerade zu machen. Dies ist besonders dann der Fall, wenn es sich um einen stark ausgeprägten Fall von Nasenscheidewandverkrümmung handelt. Nach Begradigung werden die Bereiche wieder in die Nase eingebracht.

In der Regel wird eine Korrektur der Nasenscheidewand in Vollnarkose durchgeführt und ist nach etwa einer Stunde beendet. Eine Schiene sorgt nach der OP für die nötige Stabilität des Nasengerüsts und der Scheidewand. Auch eine Tamponade wird bei den Patienten nach dem Eingriff in die Nase eingebracht, wo sie für maximal 2 Tage bleibt. Die Schiene sollte über einen Zeitraum von 1 Woche getragen werden.

Auf was nach der OP achten?

Ganz wichtig ist, dass Sie sich nach der Operation in den ersten Tagen ausreichend schonen. Körperliche Anstrengungen sind auf jeden Fall zu vermeiden. Gleiches gilt für das Schnäuzen der Nase. Dies könnte zu Nachblutungen oder einer erneuten Krümmung der Scheidewand führen. Nach etwa einer Woche, wenn die Schiene entfernt wurde, dürfen Sie sich wieder die Nase putzen. Allerdings ist nur einseitiges Schnäuzen erlaubt.

Sportliche Aktivitäten, ausgiebige Sonnenbäder oder Besuche im Solarium sind für einige Wochen zu unterlassen. Auch heiße Vollbäder oder die Einnahme von Aspirin ist nicht empfehlenswert. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass der Blutdruck steigt und es zur Bildung von Infektionen kommt.

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